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Michael Pfäffli, Grossrat und St. Moritzer Vorstand, argumentierte, warum vier Oberengadiner Gemeinden ein Glasfasernetz bauen wollen.

Ultrahochbreitband bewegt den Kanton Graubünden: Am 6. Juni diskutierten am xseed.works smart city breakfast Vertreterinnen und Vertreter aus Regionen, Gemeinden, Telekomunternehmen, des Kantons und die xseed-Experten die kantonale Förderung von Ultrahochbreitbandnetzen.

Peter Grupp, Senior Consultant

Insider-Informationen aus erster Hand zum Thema Ultrahochbreitband, FTTH und Digitalisierung gab’s am xseed.works smart city breakfast von den Akteuren persönlich. Michael Pfäffli, Grossrat und St. Moritzer Vorstand argumentierte, warum vier Oberengadiner Gemeinden Sils, Silvaplana, St. Moritz und Celerina gemeinsam ein Glasfasernetz bauen wollen. «Der Handlungsbedarf ist gross. Wer jetzt den Anschluss an die Digitalisierung verpasst, ist in spätestens fünf bis zehn Jahren weg vom Fenster», argumentierte Pfäffli. Und ist überzeugt, dass «nur die öffentliche Hand ein für alle Interessierten offenes Glasfasernetz bis in alle Haushalte und Geschäftseinheiten garantiert».

xseed Senior Consultant Peter Grupp erklärte, wie man ein komplexes und über viele Monate dauerndes Projekt für Planung und Konzeption eines Ultrahochbreitbandnetzes anpackt. xseed schöpft dabei nicht nur aus der Projekterfahrung als Leiterin des Glasfaserprojekts im Oberengadin, sondern leitet als Schweizer FTTH-Pionierin Strategie- und Planungsprojekte seit über 12 Jahren in der ganzen Schweiz. Die grössten Herausforderungen liegen dabei in der regionalen Dynamik (bei Regionen von teilweise weit über zehn Gemeinden, Elektrizitätswerken und weitern Akteuren), dem benötigten Fachwissen und dem strukturierten und professionellen Management der Projekte.

Anwesend waren auch das Amt für Wirtschaft und Tourismus sowie Martin Gredig, der Leiter des neu einberufenen Kantonalteams Ultrahochbreitband. Er trat erstmals in dieser Funktion öffentlich auf und erläuterte die nächsten Schritte. Am 21. Juni hat er zur Projektinitialisierung nach Thusis eingeladen, wo das Kantonalteam sich vorstellt und den Prozess zwischen den Regionen und dem Kantonalteam erklären wird.

Den Rahmen für diesen Event bot wie immer ein feines Frühstück, das in Chur in der «Werkstatt» den Gästen aufgetischt wurde. Im persönlichen Kontakt konnten sich die Vertreterinnen und Vertreter aus Regionen, Gemeinden, Telekomunternehmen und des Kantons mit den xseed-Experten austauschen, Erfahrungen diskutieren und sich mit Gleichgesinnten vernetzen. Neben den exklusiven Informationen wurde gerade auch letzteres von den Teilnehmenden geschätzt und rege genutzt.

Mehr Informationen zu Ultrahochbreitband im Kanton Graubünden:

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