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👉🏻 xseed.works GmbH begleitet die Gemeinde Mörschwil seit der ursprünglichen Fragestellung, über die Strategie und die Vertragsverhandlungen bis hin zu den ersten beleuchteten Glasfasern, und ist stolz darauf, bei der nächsten Generation der Telekominfrastruktur dabei zu sein.

Die stimmberechtigten Mörschwilerinnen und Mörschwiler haben im Mai 2020 anlässlich einer Urnenabstimmung mit überwiegendem Mehr der Migration des Kabelnetzes in eine Glasfaser-
Telekommunikationsinfrastruktur zugestimmt. Damit wurde nicht einfach ein Netzbau-Kredit genehmigt, sondern der Bau einer für alle interessierten Anbieter zugänglichen, sehr leistungsfähigen Telekominfrastruktur. Bevölkerung und lokale Unternehmen erhalten neu eine Vielfalt von attraktiven Telekomangeboten diverser Anbieter.

xseed.works GmbH begleitet die Gemeinde seit der ursprünglichen Fragestellung, über die Strategie und die Vertragsverhandlungen bis hin zu den ersten beleuchteten Glasfasern.

Als die Gemeinde Mörschwil vor über 50 Jahren den Bau einer Kabelnetzinfrastruktur beschloss, war die Motivation, die Verfügbarkeit einer wachsenden Anzahl von Fernsehsendern in sehr guter Qualität auf den Bildschirm zu bringen. Später bot UPC zusätzlich Internet und Telefondienste an. Die gleichen Dienste sind auch auf dem Netz der Swisscom erhältlich. Swisscom oder UPC, im Wesentlichen entspricht dies dem Angebot.

Knapp 9 Monate nach der Abstimmung und noch vor Baustart ist nun sichergestellt, dass alle nationalen und lokalen Telekomanbieter auf dem Netz der Gemeinde Mörschwil Dienste anbieten, und zwar uneingeschränkt in Qualität und Leistungsfähigkeit und nachhaltig in die Zukunft. Die Bewohner der Gemeinde und das lokale Gewerbe werden künftig eine echte Auswahl an Telekomdiensten zu attraktiven Konditionen haben, analog zur Stadt St. Gallen oder anderen Städten. Nach wie vor UPC, welche rasch einen gewichtigen Teil der FTTH Infrastruktur nutzen wird, aber auch SAK, Swisscom, Sunrise oder Salt. Zudem konnte die Projektfinanzierung optimiert werden, indem mit langjährig vertraglich gesicherten Nutzungsrechten der nationalen Anbieter Teile der Infrastruktur mitfinanziert werden.

Ursprung des Projekts war die einfache Frage des Gemeinderates: Was machen wir mit unserem Kabelnetz in 10 Jahren und wie stellen wir sicher, dass unsere Einwohner, unser Gewerbe die gleichen Telekommunikationsmöglichkeiten haben wie in der angrenzenden Stadt St. Gallen? „Wir haben eine gute Schule, eine gute Anbindung an das ÖV, gute Strassen, derselbe Masstab muss auch für die Telekominfrastruktur gelten“, war der Tenor. Und: Die Initiative muss die Gemeinde ergreifen. Die privatrechtlichen Unternehmen investieren selbstverständlich, aber verständlicherweise ihren eigenen Interessen folgend.

xseed.works legte in einer ersten Phase die diversen Optionen für Bau und Betrieb, also die Geschäftsmodelle dar. Für die Gemeinde war klar, Eigentum bleibt bei der Gemeinde, die erfolgreiche Kooperation mit UPC muss weitergeführt werden, und neu muss das Netz für alle Anbieter offen sein.

Die bautechnischen Grundlagen wurden erarbeitet und im Rahmen eines öffentlichen Anlasses wurden die Bewohnerinnen und Bewohner über das Vorhaben informiert und offene Fragen geklärt. Mit über 80% Ja-Stimmen wurde die Vorlage im Mai 20 in die Umsetzung geschickt. In paralleler Arbeit wurden die nationalen Anbieter kontaktiert, die Kooperationen verhandelt und schliesslich vertraglich mit SAK und Swisscom geregelt, mit Sunrise und Salt im Rahmen von Vorverträgen.

Und so werden Bewohner und Unternehmen der Gemeinde Mörschwil neben guten Schulen, ÖV und Strassen, ab 2022 herausragende Telekomdienste zur Auswahl haben. Diese Infrastruktur und die offene Nutzung ist Teil der Standortattraktivität der Gemeinde. Das war bereits vor rund 50 Jahren so, als das Kabelnetz gebaut wurde, und ist nun auch für die nächsten 50 Jahre für die Telekommunikation sichergestellt.  

Zum Artikel im Tagblatt vom 28.01.2021

Gregor I. Eugster   

Partner at xseed.works