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Nein, nur um Zählerdaten zu lesen, sind keine Glasfasern erforderlich. Um sich aber im Energiegeschäft auch künftig mit neuen und sich rasch entwickelnden Produkte erfolgreich zu positionieren, wird die leistungsfähige Datenkommunikation zum Schlüssel. Und diese Datenkommunikation kann über die eigene Glasfaser erfolgen.

Das technische Datennetz oder T-Netz eines EVU, Werkes liest, steuert, überwacht Elemente der Versorgungsinfrastruktur. Aktuelles Beispiel einer Anwendung ist der Datenanschluss der Smart Meter im Energienetz.

Um es vorwegzunehmen, nein, es sind keine Glasfasern erforderlich, nur um Zählerdaten auszulesen. Da gibt es in vielen Fällen günstigere Optionen. Aber, auch vorweg, die Rolle der Datenkommunikation ist je länger je gewichtiger in der Energiedistribution. Und diese Rolle wird sich nicht auf das tägliche Lesen von wenigen Zählerwerten beschränken. Nein, sie wird Kernelement in der Produktentwicklung und Marktpositionierung der Energieversorgungsunternehmen.

Es ist nicht lange her, da wurde an der Kasse der Lebensmittelgeschäfte die gekaufte Ware erfasst, der Kunde bezahlte, das Geschäft war erledigt. Heute bin ich registrierter Kunde (Coop Supercard, Migros Cumulus und weitere). Der Händler weiss im Detail wer was wann erworben hat, der Kunde weiss im Detail was er wann gekauft hat. Der Kunde nutzt die Daten für Auswertungen oder die nächste Shoppingliste. Der Händler kommuniziert mit dem Kunden spezifisch auf seine Bedürfnisse eingehend, produziert Specials, Aktionen und andere Produktvariationen, abgestimmt auf seine eigenen Bedürfnisse, dediziert für diesen Kunden. Es sind die Daten, welche das Produktmanagement und die Kundenpflege steuern und individualisieren.

„It’s the data, stupid…“

Es ist nicht lange her, da wurde einmal im Jahr der Energiezähler abgelesen. Effektiv aber sind am Hausanschlusspunkt für Energie (Strom, Gas, Wärme) eine grosse Vielfalt von Daten in Echtzeit vorhanden. Diese werden gelesen, verarbeitet, daraus wird informiert, verrechnet aber auch gesteuert. Der Kommunikationskanal dafür muss leistungsfähig sein, weniger in Bezug auf die Datenmengen, insbesondere jedoch auf Latenz und die Verfügbarkeit. Wenn ein Gerät gesteuert werden soll, dann muss das zum gewünschten Zeitpunkt umgehend ausgeführt werden.

Heute sind diverse Kommunikationslösungen für EVU verfügbar, drahtgebunden wie PLC oder Glasfaser und ebenso drahtlose Lösungen. Für EVU mit eigener Kommunikationsinfrastruktur wie zum Beispiel FTTB ist es empfehlenswert, diese zu nutzen, ergänzt mit einer Alternative z.B. GSM. Dieser Ansatz gibt die Sicherheit, eine Schlüsseltechnologie zur Leistungserbringung im Haus zu haben und Freiheit, eine Option für gewisse Situationen (z.B. schlecht erschlossene Liegenschaften oder temporäre Situationen) zu Hand zu haben.

xseed.works unterstützt Energieversorgungsunternehmen in der Strategieentwicklung, in Konzeption und in der Umsetzung zur wirkungsvollen Nutzung der Kommunikationsinfrastruktur für das Kerngeschäft Energie. So durften wir u.a. seit Sommer 2021 die Stadtwerke Gossau in Konzeption und Umsetzung ihres internen, technischen Netzes (T-Netz) begleiten. Konkret hat xseed.works die Submission „Dienstleister T-Netz Stadtwerke Gossau“ ausgeführt, Auswertung, Entscheid und Vertragsverhandlung wurden begleitet. Projektziel war, für die Stadtwerke Gossau einen Partner für Planung, Inbetriebnahme, Betrieb und Unterhalt ihrer technischen Datennetzinfrastruktur «T-Netz» zu evaluieren.

Gerne begleiten wir auch Sie auf dem Weg, mit Hilfe der Kommunikation Ihr Energiegeschäft auch künftig attraktiv zu positionieren.

Gregor Eugster

xseed.works GmbH

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